

Erinnern im Dialog ist ein generationenübergreifendes Projekt der Freien Altenarbeit Göttingen e.V. Jugendliche und ältere Teilnehmende besuchen gemeinsam Gedenk- und Erinnerungsorte im Landkreis Göttingen und setzen sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus, mit Faschismus und rechter Gewalt auseinander.
Das Projekt knüpft an „Orte mit Geschichte – Geschichten zu Orten“ an. Während sich das Vorgängerprojekt vor allem an ältere Menschen richtete, steht hier der Austausch zwischen den Generationen im Mittelpunkt. Schüler:innen der BBS 1 Arnoldi-Schule Göttingen und ältere Teilnehmende erkunden die Orte gemeinsam, kommen ins Gespräch und halten ihre Eindrücke in eigenen Texten fest.
Besucht wurden unter anderem das ehemalige Kinderheim in Bad Sachsa, in das Kinder von Beteiligten am Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 gebracht wurden, ein ehemaliges Arbeitsmaidenlager in Esebeck sowie der Alexander-Selchow-Weg in Rosdorf, der an ein Opfer rechter Gewalt erinnert.
Vor Ort geht es um historische Informationen, persönliche Wahrnehmungen und die Frage, was Erinnerung heute bedeutet. Die entstandenen Texte werden auf diesem Blog veröffentlicht und laden dazu ein, den Stimmen der Teilnehmenden zu folgen.
Erinnern im Dialog war Teil der „Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen“ und wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.